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Neues Zeitalter für AssenheimerMulfinger

Das Autohaus AssenheimerMulfinger investiert an seinem Stammsitz an der Heilbronner Südstraße sieben Millionen Euro.
Es soll zukünftig Lounge-Charakter haben.


"Das Beste oder nichts." Mit diesem Versprechen werben Daimler und dessen Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche für die Produkte aus dem Konzern mit dem Stern. Das Beste soll es jetzt auch für AssenheimerMulfinger geben. Das Heilbronner Traditionsautohaus mit Stammsitz an der Südstraße ist weltweit Pilotbetrieb innerhalb des Projekts Rex-Base. Mit diesem Markenauftritt soll die Innen- und Außendarstellung von Mercedes-Benz-Autohäusern an den Standorten, an denen sich die Hauptkompetenz des Unternehmens befindet, verbessert werden.

"Auf dem Weg der Digitalisierung und der E-Mobilität wollen wir unsere Kunden mitnehmen und ihnen Premium-Qualität bieten", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dirk Assenheimer. In diesem und im kommenden Jahr wird das mittelständische Unternehmen rund sieben Millionen Euro in Heilbronn investieren. Am Standort Sinsheim baut AssenheimerMulfinger gerade für 6,1 Millionen Euro.

Modernes Dach und Parkhaus

In der zweiten Jahreshälfte erhält das Autohaus ein neues Erscheinungsbild. "Das bestehende Fassaden-Werbeband wird durch eine moderne Dachkonstruktion ersetzt. Städtebaulich bildet sie eine Linie zur Süd- und Rosenbergstraße", erklärt Geschäftsführer Marcel Stadtmüller. Verantwortlich für die neue Formensprache sind die Architekten Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit, Gründer des weltweit operierenden Architekturbüros Graft. Das erste und eigens für AssenheimerMulfinger gefertigte Dach wird in Berlin in einer riesigen Montagehalle produziert. Die Kosten beziffert Marcel Stadtmüller auf etwa zwei Millionen Euro.

Ebenfalls noch in diesem Jahr soll Spatenstich für ein Parkhaus mit 275 Stellplätzen auf sechs Ebenen sein. Das Gebäude entsteht an der Grenze zum benachbarten Autohaus Hagelauer, da, wo sich heute knapp 50 Parkplätze im Freien befinden. Das Gebäude wird etwa 15 Meter hoch und rund 80 Meter lang. Aufgrund der beengten Fläche erhält es keine Rampen. Vielmehr werden die Fahrzeuge mit einem Aufzug zu den Ebenen befördert.
Auf dem Weg in ein neues Zeitalter.


Dieser Blick wird demnächst der Vergangenheit angehören. Das Autohaus AssenheimerMulfinger gestaltet seine Fassade aufwendig um und ist bei diesem Projekt innerhalb des Daimler-Konzerns Pilotbetrieb.

Überdurchschnittliches Wachstum

Dass das Unternehmen rund drei Millionen Euro in dieses Bauvorhaben investiert, hat seinen Grund: "In den vergangenen Jahren sind wir an unserem Stammsitz an der Südstraße überdurchschnittlich gewachsen, sei es bei den Premiumfahrzeugen oder bei den Fahrzeug-Vermietungszahlen", begründet Dirk Assenheimer die Maßnahme.

Zur Verfügung steht das mit Blick auf die E-Mobilität zukunftsgerichtet ausgestattete Parkhaus auch Kunden. "Gegen Missbrauch wird ein spezielles System eingebaut", weiß Geschäftsführer Marcel Stadtmüller um die Parkplatznot in der Südstadt. Während der Bauphase wird das Autohaus seinen Kunden so weit wie möglich entgegenkommen und unter anderem einen Bring- und Holdienst einrichten.

Lounge-Charakter im Autohaus

Die Gestaltung des Autohaus-Innenbereichs wird 2018 dann als letztes der drei Mosaikstücke angegangen. Zwei Millionen Euro fließen in einen attraktiven und barrierefreien Kommunikationsbereich. "Trennende Elemente wie Schreibtische sind künftig out. Lounge-Charakter und große Multimediawände werden dominieren", gewährt Stadtmüller einen Blick in die nicht mehr allzu ferne Zukunft.

Vor allem auf die Multimediawände setzt das Autohaus. "Sie dienen dazu, dass der Kunde ganz individuell und gut erkennbar sein Fahrzeug zusammenstellen kann. Die Individualisierung wird im Premiumbereich weiter zunehmen", führt Dirk Assenheimer aus. Für Marcel Stadtmüller heißt das: "Die Massenproduktion wird zurückgehen, die Produktion von exklusiven und maßgeschneiderten Autos wird steigen. Dadurch werden neue Arbeitsplätze entstehen."


Quelle: Heilbronner Stimme GmbH & Co. KG